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Zur Gründung der Internationalen Agentur für erneuerbare Energie in Bonn erklären Hans-Josef Fell, Sprecher für Energie Technologiepolitik, und Ute Koczy, Sprecherin für Entwicklungspolitik:
Am Montag wird in Bonn die Internationale Agentur für erneuerbare Energie (IRENA) gegründet. Damit nimmt, nach langen Jahren politischer Vorbereitung und aktiver Unterstützung durch grüne Politik, eine für die Welt sehr bedeutsame Institution ihre Arbeit auf.
Die IRENA wird entscheidend sein, um den weltweiten Ausbau der erneuerbaren Energien zu beschleunigen. IRENA steht aber nicht nur für erneuerbare Energien, sondern auch für mehr Entwicklungszusammenarbeit.
Die Vorteile einer internationalen Agentur für erneuerbare Energien liegen auf der Hand. Sie lösen uns von steigenden Preisen der konventionellen Energien, schaffen Energiesicherheit und aktiven Klimaschutz. Auch sind sie ein wichtiger Beitrag zur Armutsbekämpfung. Es ist wichtig in allen Ländern zu verbreiten, dass Klimaschutz und erneuerbare Energien keine Last sind, sondern Gewinn für alle Menschen bringen.
Wir Grüne sind davon überzeugt, dass die IRENA in wenigen Jahren stark an Bedeutung zunehmen und der internationalen Atomenergieorganisation den Rang ablaufen wird.
Die IRENA-Gründung ist ein großartiger Erfolg jahrelanger Arbeit und Ausfluss einer Reihe von Bundestagsanträgen vor allem unter Grünen und SPD, sowie von persönlichem Einsatz in vielen Gesprächen, die weltweit mit Regierungen sowie Parlamentarierinnen und Parlamentariern geführt wurden.