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Zur vorläufigen Entscheidung der britischen Streitkräfte, die Ausbaumaßnahmen auf dem Truppenübungsplatz Senne (NRW) zu verringern, erklärt die lippische Bundestagsabgeordnete Ute Koczy:
Der Protest der Bürgerinnen und Bürger und der Gemeinden zeigt Wirkung. Die britischen Streitkräfte haben eingesehen, dass ihre Großplanungen für den Ausbau des Truppenübungsplatzes Senne mit den Menschen vor Ort nicht zu machen sind. Meinen Glückwunsch an all diejenigen, die sich gegen den Ausbau engagiert haben. Dieser Etappensieg motiviert.
Viele Fragen und Sorgen bleiben auch nach der gestrigen Erklärung der britischen Streitkräfte bestehen. Schleierhaft ist bis heute, warum der Ausbau des Truppenübungsplatzes laut Bundesregierung der Landesverteidigung dient. Nicht nachvollziehbar sind die Äußerungen der Briten, dass es keine örtlichen Veränderungen bei den noch in der Planung befindlichen Einrichtungen kommen wird. Offen ist die Frage nach der Gültigkeit der bisherigen Gutachten. Die mangelhaften Beteiligungsrechte der betroffenen Kommunen und Kreise bleiben bestehen.
Es bleibt dabei: keine Kampfdörfer in der Senne. Für einen Nationalpark Senne-Eggegebirge. Zum Schutz der Natur. Für die Menschen.