Springe direkt zu: Contentbereich, Hauptnavigation, Suche
Sie sind hier:
Am 18. Juni wird eine ecuadorianische Delegation mit dem Außenminister Ecuadors im Bundestag eine mit deutschen Mitteln finanzierte Studie zur Machbarkeit der ITT-Initiative vorstellen. Im Vorfeld hatten die Mitglieder des Ausschusses für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung bereits die Gelegenheit, sich mit Alberto Acosta zu unterhalten.

Alberto Acosta hatte als Minister für Energie und Bergbau Ecuadors 2007 die so genannte ITT-Initiative - also den Vorschlag, dass Erdöl im Yasuní-Nationalpark im Amazonas nicht auszubeuten, sondern gegen Zahlung einer Entschädigung im Boden zu belassen - zur offiziellen Regierungspolitik Ecuadors gemacht. Seitdem gab es einige Konkretisierungen und internationale Unterstützung - ganz besonders prominent durch den Deutschen Bundestag durch einen 2008 beschlossenen Antrag.
Die Mitglieder des Ausschusses hatten nun Gelegenheit dazu, zu diskutieren, inwieweit die aktuelle Wirtschafts- und Finanzkrise die ecuadorianische Regierung unter Druck setzt, womöglich doch die Erdölförderung zu beginnen. Denn in Zeiten der Krise und der niedrigen Rohstoffpreise hat Präsident Correa weniger finanziellen Spielraum zur Finanzierung seiner ehrgeizigen Umwelt- und Sozialpolitik.

Im Anschluss an die Diskussion im Ausschuss nahm sich Ute Koczy noch die Zeit zu einem ausführlichen Gespräch mit Alberto Acosta. Denn es ist wichtig, dass alles getan wird, um die ITT-Initiative zur Realität werden zu lassen.

