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Am Freitag, den 19. Juni feiert Birmas Oppositionsführerin Aung San Suu Kyi ihren 64. Geburtstag – als politische Gefangene im Gefängnis. Eine erneute Verurteilung der Friedensnobelpreisträgerin von 1991 steht unmittelbar bevor.
Menschenrechtsorganisationen auf der ganzen Welt rufen am Freitag zu Solidaritätskundgebungen für Aung San Suu Kyi und die über 2.100 politischen Gefangenen Burmas auf.

In Deutschland veranstalteten die Burma-Initiative und Amnesty International eine Aktion am Brandenburger Tor und sammelten Unterschriften, mit denen sie die sofortige Freilassung aller politischer Gefangen in Burma fordern.
Bereits vor einigen Tagen hatten 36 Bundestagsabgeordnete aller Fraktionen eine gemeinsame Grußbotschaft an Aung San Suu Kyi gesendet. „Ihr Geburtstag steht für die weltweite Forderung nach Demokratie, Gerechtigkeit, Solidarität und Menschenrechten. Wir schließen uns diesem Ruf aus ganzem Herzen an und hoffen, dass dies Ihr letzter Geburtstag im Gefängnis ist!“
Aung San Suu Kyi selbst lebte über 13 der letzten 19 Jahre unter Hausarrest. Ihnen wird aktuell vorgeworfen, gegen die Auflagen des Hausarrests verstoßen zu haben. Anfang Mai war ein US-Staatsbürger angeblich durch den Inya-See zu ihrem Haus geschwommen und hatte sich gegen den Willen Aung San Suu Kyis zwei Tage auf ihrem Grundstück aufgehalten.
Jetzt wird ihr dafür der Prozess gemacht.
