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KV Lippe bei der Anti-Atom-Demo am 5. September in BerlinDie Anti-Atom-Demo am Samstag, den 5. September in Berlin setzte ein wichtiges Zeichen. Über 50.000 Menschen, unterstützt von BäuerInnen mit 350 Traktoren, zogen zum Brandenburger Tor und demonstrierten ihre Ablehnung gegen die Atompolitik. Auch die LipperInnen reisten mit dem Sonderzug aus NRW an.
Denn es geht um eine Richtungsentscheidung. Bleibt der konsequente Ausstieg aus der Atomkraft? Oder wird sich die CDU mit ihrer verharmlosenden Meinung, man sei für Atomkraft als "Brückentechnologie" in Kumpanei mit der FDP durchsetzen?
Denn es geht um viel Geld, das die 4 Energiekonzerne E.ON, RWE, EnBW und Vattenfall weiterhin verdienen möchten. Und darum, dass die Allgemeinheit nicht nur für das Sicherheitsrisiko, sondern auch für die Lagerung des radioaktiven Mülls über hunderttausende von Jahren bezahlen muss.
Unter der rot-grünen Regierung waren es die Grünen, die es mit dem Druck von unten geschafft haben, den Hebel auf Ausstieg umzustellen – gegen erhebliche Widerstände. Wer auf Atompolitik setzt, verhindert den massiven Einstieg in Erneuerbare Energien, weil das Geld in die falsche Richtung fließt. Dabei müssen jetzt alle Weichen für Erneuerbare, Einsparmaßnahmen und Effizienz gestellt werden.
Deswegen sagen wir Grüne: Nein zur Atomkraft!
Ute auf der Anti-Atom-Demo in Berlin
Trojanisches Pferd als Symbol für die Atompolitik von CDU/CSU