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Die Firma K+S darf weiter wie bisher Salzlauge in die Werra einleiten. Die grüne Bundestagsabgeordnete Ute Koczy wendet sich gegen diese Entscheidung.
"Die uneingeschränkte Fortschreibung des Grenzwertes ist Irrsinn. Drei Jahre Laufzeit für die Genehmigung sind zu lang. Der Druck auf K+S muss verstärkt werden. Die Möglichkeit dazu hat das Regierungspräsidium mit seiner gestrigen Entscheidung ungenutzt verstreichen lassen", so Ute Koczy.
"Es besteht eine breite Einigkeit in der Region, dass die Wasserqualität in der Werra und Weser verbessert werden muss. Trotzdem hat K+S die letzten Jahre ungenutzt verstreichen lassen und die anfallende Salzwassermenge nicht reduziert.
Der Schutz des Grundwassers ist unverzichtbar. Deshalb muss die Versenkung baldmöglichst beendet werden. Die bisherige Versenkung bedroht die Trinkwasserversorgung und sorgt für langjährige diffuse Einträge von Salzwasser in die Werra und Weser. Die Belastung der Werra liegt seit Jahren stabil bei 2500 Milligramm Salz pro Liter Wasser. Süßwasserfische können in einem solchen Wasser kaum leben. Das wird jetzt weitere drei Jahre unverändert bleiben. Ich kann darin keine Verbesserung des ökologischen Zustandes von Werra und damit auch der Weser erkennen", kritisiert Ute Koczy.