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Zu den Äußerungen von Bundesentwicklungsminister Dirk Niebel, deutschen Hilfswerke müssten bereit sein, eng mit der Bundeswehr in Afghanistan zusammenarbeiten, erklärt die entwicklungspolitischen Sprecherin, Ute Koczy, von Bündnis 90/Die Grünen:
Niebel bläst zur Attacke gegen die eigenen Hilfswerke, wenn sie sich nicht militärisch einbinden lassen. Das ist töricht und hochgradig ignorant. Einmal mehr zeigt sich Niebel als Dilettant, der jetzt auch noch versucht, Nebenverteidigungsminster zu sein.
Entwicklungsorganisationen weisen immer wieder nach, dass enge Kontakte mit dem Militär gefährlich für ihre MitarbeiterInnen und Mitarbeiter sind. Stattdessen braucht es jetzt Konzepte für eine klare Grenzziehung zwischen Zivil und Militär. Denn die Aufbauarbeit wird auch dann noch zu leisten sein, wenn die Bundeswehr längst abgezogen ist.