

Anlässlich des 17. Weltwassertages am 22. März riefen Wash United, der Menschenrechtsausschuss des Deutschen Bundestages sowie die Deutsche Afrikastiftung dazu auf, sich in die längste Toilettenschlange der Welt einzureihen.

Unter dem Motto "Stell auch du dich an! Damit 2,5 Milliarden nicht mehr warten müssen" nahm auch Ute Koczy teil und setzte vor dem Brandenburger Tor ein Zeichen für sauberes Trinkwasser und eine weltweite sanitäre Grundversorgung.
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| Ute Koczy mit der stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden Bärbel Höhn |
Denn cirka 2,5 Milliarden Menschen haben keinen Zugang zu sanitären Anlagen, cirka 4.000 Kinder sterben täglich an den Folgen vermeidbarer Durchfallerkrankungen und in vielen Entwicklungsländern fließen Abwässer vollkommen unbehandelt in Flüsse und Seen. Das schädigt die Gesundheit der Menschen, die Natur sowie unsere Umwelt dauerhaft.
An der Aktion "Jeder Po braucht ein Klo!", welche in 57 Ländern weltweit stattfand, nahmen gemeinsam mit Catarina de Albuquerque, der unabhängigen Expertin der Vereinten Nationen zum Menschenrecht auf Wasser und Sanitärversorgung, außerdem die grüne Fraktionsvorsitzende Renate Künast, die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Bärbel Höhn, sowie Tom Koenigs, Vorsitzender des Ausschusses für Menschenrechte und humanitäre Hilfe teil.
Um die zentralen Probleme der Wasserversorgung zu bekämpfen fordern wir Grünen eine Stärkung der Anstrengungen zum Schutz des Wassers in Deutschland sowie weltweit. Wir fordern mehr internationales Engagement, um mehr Menschen den Zugang zu sauberem Trinkwasser und sanitärer Grundversorgung zu ermöglichen, eine verstärkte Hilfe für Entwicklungsländer - mehr Wissens- und Technologietransfer, eine Trinkwasserversorgung in öffentlicher Hand und eine integrierte Bewirtschaftung der Wasserressourcen in den Entwicklungsländern.