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25. August 2010

Spenden Sie Licht - UMEME KWA WOTE

Den Startschuss setzen: Solarzellen für 200 Familien in Kasaroza, Uganda

In den ländlichen Regionen Afrikas ist verfügbares elektrisches Licht ein kaum bekannter Luxus. Stromversorgungsnetze gibt es nur in den Städten. Kommt die Nacht - und sie kommt früh in den Regionen um den Äquator – gibt es für Beleuchtungszwecke nur Kerzen und Kerosinlampen. Sie geben spärliches Licht und sind zudem gefährlich, teuer, gesundheits- und umweltschädlich (1 Liter Kerosin entspricht ca. 2,8 kg CO 2). Rußpartikel setzen sich in Lunge und Atemwege fest.

Dipl. Ing. Ulrich Lasar aus Leopoldshöhe, von der Firma "small energies", ergriff die Initiative und machte sich daran, mit drei weiteren Partnern aus der Region, erneuerbare Energie in afrikanische Länder zu bringen. Mit Energie Impuls OWL e.V, dem Welthaus Bielefeld und nicht zuletzt Prof. Dr. Gerhard Peters, Mitinhaber des "Fair-Laden" in Leopoldshöhe, organisiert er das Projekt "Spenden Sie Licht! – Umeme Kwa wote". Für 200 Euro kann man ein "Solar Home System" der Firma WELTLICHT erwerben und für Kasaroza spenden. Ziel ist es, so den Startschuss für 200 Familien zu geben, die ein "Solar Home System" aber nicht geschenkt bekommen, sondern es kaufen müssen. Durch einen günstigen Mikrokredit erhalten auch arme Familien die Möglichkeit, das Geld abzubezahlen. Die Höhe der Raten bemisst sich an der Höhe der Kosten, die vorher für Kerosin, Petroleum oder Kerzen entstanden. Mit dem zurückbezahlten Geld wird von der Partnerorganisation vor Ort ein neues "Solar Home System" für eine weitere Familie angeschafft. Dieser Schneeballeffekt soll dazu beitragen, dass die Menschen es selbst in der Hand haben, unabhängig von fossilen Energieträgern zu werden.

Uganda - Spenden Sie Licht

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

vlnr.: Barbara Schütz, Welthaus Bielefeld; Dipl.Ing. Ulrich Lasar, Small Energies; Klaus Meyer, Energie Impuls OWL e.V.; Ute Koczy MdB; Prof. Dr. Gerhard Peters, "Fair-Laden" in Leopoldshöhe; Ben Mukiga, Kleinunternehmer aus Uganda.
In der Mitte zeigt Pastor Ignatius Byamugisha von der "Church of God" ein Solarmodul, eine Komponemte des Solar Home System

Mitte April 2010 kamen zum Auftakt der Spendenaktion die ugandischen Partner des "Spenden Sie Licht"- Projektes nach Bielefeld, um das Vorhaben für ihr Dorf Kasaroza im Südwesten Ugandas vorzustellen. Pastor Ignatius Byamugisha von der "Church of God" erläuterte, warum es für die Familien dort so wichtig ist, eine Chance auf solarelektrisches Licht zu bekommen und welche Bedeutung dies für die Zukunft hat. Vor allem für Schulkinder sei es wichtig, dass abends noch die Möglichkeit besteht, zu lernen und Hausaufgaben zu machen.

Ute Koczy, Schirmherrin des Projektes, unterstrich die Möglichkeiten, die eine solche Initiative beinhaltet und sprach sich für eine gerechte Verteilung der Solarzellen aus. Sie spendete ein Solar Home System und Klaus Meyer, Geschäftsführer von Energie Impuls OWL, sagte gleich die Spende für fünf Systeme zu.

 

Weitere Infos zum Projekt "UMEME KWA WOTE – Licht für Alle"

 

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