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Wie sieht die Schule der Zukunft für Minden-Lübbecke aus und wie können wir bewirken, dass möglichst viele Schülerinnen und Schüler ihren Voraussetzungen entsprechend gefördert werden?
Diese Fragen diskutierten die beiden Minden-Lübbecker LandtagskandidatInnen Bettina Fuhg und August-Wilhelm Meyer mit Prof. Dr. Hans-Martin Lübking vom Pädagogischen Institut der Evangelischen Kirche von Westfalen im Begegnungszentrum e-Werk des Diakonischen Werkes Minden.
"In Deutschland gehen maximal 12 – 14 Prozent der Einwanderungskinder auf das Gymnasium und die Abiturientenquote in Deutschland ist im Vergleich zu anderen Ländern zu niedrig" kritisierte Prof. Dr. Lübking in seinem Einstiegsreferat das deutsche Schulsystem.

Ute Koczy, Prof. Dr. August-Wilhelm Meyer (Landtagskandidat für Minden-Lübbecke I), Bettina Fuhg (Landtagskandidatin für Minden-Lübbecke II) und Prof. Dr. Hans-Martin Lübking vom Pädagogischen Institut der Evangelischen Kirche Westfalen
Für Ute Koczy, die das bildungspolitische Gespräch moderierte, ist deshalb klar: "Chancen auf gute Bildung dürfen nicht von der Herkunft abhängen. Unser grünes Ziel ist längeres gemeinsames Leben bis zum Ende der Pflichtschulzeit, ohne verbindliche Grundschulgutachten, Unterricht mit individueller Förderung und Zeit zum Lernen statt Turbo-Abitur". Studien belegen, dass in einer homogenen Gruppe der Schulerfolg sicherer ist. Als Fazit gab Prof. Dr. Lübking den TeilnehmerInnen der Veranstaltung mit auf den Weg, dass 72 Prozent der Eltern ein gemeinsames Lernen mit besonderen Förderbedingungen befürworten. Die Meinung hat sich gedreht!