
Datum: 24. Juni 2010
Zu der Aussage von Staatssekretär Beerfeltz, die deutsche Entwicklungszusammenarbeit soll auch in Zukunft von zwei Organisationen getragen werden, erklärt Ute Koczy, Sprecherin für Entwicklungspolitik:
Mutlosigkeit aus dem Hause Niebel. Statt die Vision einer einheitlich auftretenden deutschen Entwicklungszusammenarbeit im Visier zu behalten, verabschiedet sich Staatssekretär Beerfeltz endgültig von der Entwicklungspolitik aus einem Guss. Die jetzt vorangebrachte Vorfeldreform im Rahmen der technischen Zusammenarbeit bleibt einseitig und nur eine kleine Lösung. Mit der Ankündigung aus dem Ministerium, dass die finanzielle und die technische Zusammenarbeit auch in Zukunft getrennt bleiben, ist der Sargnagel für eine einheitliche und effektive deutschen Entwicklungszusammenarbeit geliefert.