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Sehr geehrte Damen und Herren, Ute Koczy, entwicklungspolitische Sprecherin, und Kerstin Müller, außenpolitische Sprecherin, weisen auf folgende Protestkampagne gegen „korrigierende Vergewaltigungen“ in Südafrika hin:
Protestkampagne gegen "korrigierende Vergewaltigung"
In der Petition werden Präsident Zuma und Justizminister Radebe aufgefordert, diese Verbrechen zu kriminalisieren, die Opfer zu schützen und die Öffentlichkeit aufzuklären. Diese Petition verdient breite Unterstützung. „Korrigierende Vergewaltigungen“ von Lesben in Südafrika müssen umgehend gestoppt werden. Die barbarische Praxis bedeutet für die betroffenen Frauen eine unvorstellbare Demütigung. Offen lesbisch lebende Frauen in Südafrika sind systematischer Beleidigung, Prügel und Vergewaltigungen ausgesetzt. Dieses Ausmaß an Frauenverachtung und Menschenrechtsverletzung in der sogenannten „Regenbogennation“ muss auch uns wachrütteln. Der mutige Kampf südafrikanischer Aktivistinnen gegen Homophobie und Vergewaltigungen braucht Unterstützung aus Deutschland. Hier ist die Bundesregierung als wichtiger Partner Südafrikas gefordert. Sie muss ihren Spielraum nutzen und Druck auf die südafrikanische Regierung ausüben. Die Opfer müssen geschützt und die Täter zur Rechenschaft gezogen werden.