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Große Abschiedsfeier in Tübingen - weil die Bundesgeschäftsstelle von TERRE DES FEMMES Mitte 2011 nach Berlin umzieht, wurden noch einmal die Anfänge dieser Menschenrechtsorganisation für Frauen gewürdigt. Ute Koczy gehörte zu den ersten Frauen, die in den 80er Jahren die Städtegruppe Tübingen bildeten. Die Verletzung von Frauenrechten durch Sextourismus, Heiratshandel oder die Ausbeutung von Frauen in den Textilindustrie (Südkorea) waren damals kaum bekannt. Erst durch vielfältige Aktivitäten drangen diese Menschenrechtsverletzungen ins Bewusstsein der deutschen Gesellschaft.
Heute gilt TERRRE DES FEMMES als die wichtigste Frauenrechtsorganisation. Kein Wunder, dass Boris Palmer, amtierender Bürgermeister von Tübingen, in seiner Rede an dem Abend nicht ganz so begeistert war, dass die Geschäftsstelle in die Hauptstadt zieht, um an zentraler Stelle die Rechte von Frauen einzufordern.
Im Bild von links: Geschäftsführerin Christa Stolle, Ute Koczy, Sabine Meyer, Moderatorin Bernadette Schoog, Eva-Maria Saalfrank.