Ute Koczy MdB

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Schluss mit den Salzeinleitungen

Wir wollen die Weser als natürliches Gewässer und nicht als Abwasserkanal der Kali-Industrie!

Die K+S KALI GmbH plant die Weser als flüssige Müllhalde zu missbrauchen. In Hessen will das Unternehmen jährlich bis zu 1,4 Mio. m³ wasser- und umweltschädliche Salzlaugen zusätzlich in die Werra leiten. Hierdurch würden die Werra zu einem nahezu toten Fluss und die Weser zu einem stark beeinträchtigten "Salzwasserbiotop". Dies ist für uns nicht akzeptabel!

Wir Grünen lehnen jede weitere Einleitung von Laugenabwässern in das Flusssystem Weser/Werra als unverantwortlich und unvereinbar mit dem EU-Wasser-Rahmenrichtlinie ab. Die Salzbelastung von Werra und Weser ist neben den direkten Auswirkungen auf die Umwelt und die Natur auch schädlich für die Fischerei, die Landwirtschaft im Überschwemmungsbereich, die Trinkwassergewinnung und den Tourismus.

Wir kritisieren in diesem Zusammenhang das Vorhaben der Firma K + S KALI GmbH,  ihre Laugen-Abwässer per Pipeline von Neudorf nach Philippsthal zu transportieren, scharf.

Wir Grünen rufen alle Weser-Anlieger, die Städte und Kreise an der Weser, aber auch alle Bürgerinnen und Bürger in OWL auf, im Planfeststellungsverfahren bis 6. Oktober Einwendungen gegen die geplante Laugen-Abwasser-Pipeline zu erheben.

Sie sind mit der Salzeinleitung nicht einverstanden, so senden Sie der Genehmigungsbehörde Regierungspräsidium Kassel eine schöne Ansichtskarte aus Ihrer Weserlandschaft oder beteiligen Sie sich an einer Sammeleinwendung

Eine  MUSTER-SAMMEL-EINWENDUNG  finden Sie hier. Ansichtskarten "Lebendige Weser" finden Sie hier.

 

Neuigkeiten zur Salzbelastung von Werra und Weser:

 

4. Mai 2012: Weseranrainerkonferenz - Grüne gegen Kalisalz in Werra und Weser

Pressestimmen zur Weseranrainerkonferenz: Neue Westfälische Höxter + Westfalen-Blatt

 

Mindener Tageblatt: Leitung zur Oberweser - Antrag vorbereitet (30.08.2011)
Mehr dazu im Presseartikel.

Grüne: Weser und Werra brauchen ein Gesamtkonzept statt Stückwerk (26.08.2011)
Die Kasseler K+S Kali GmbH hat in einem Gespräch angekündigt, mit einer Laugenpipeline bis zur Oberweser seine Entsorgungsprobleme lösen zu wollen. Nach Ansicht der grünen Bundestagsabgeordneten Ute Koczy und Kreisvorstandsmitglied Melanie Hövert für Minden-Lübbecke wird nicht bis zum Ende gedacht. Hier die Pressemitteilung.

Bezirksregierung Detmold auf Abwegen (Januar 2011). Sie missachtet den einstimmigen Beschluss der OWL-Politik und sagt Ja zur umstrittenen Salzeinleitung in Werra und Weser. Sie versucht den Beschluss aufzuweichen. Dazu ein Pressebericht aus der Neuen Westfälischen vom 26.01.2011 hier und aus dem Mindener vom 27.01.2011 hier.

Grüne übergaben Unterschriftenlisten an Landesumweltminister Johannes Remmel in Düsseldorf (30.09.2010). Rund 2000 Unterschriften haben die vier grünen Anrainer-Ortsverbände mit Unterstützung von Ute Koczy MdB und Hans Christian Markert MdL gegen Salzeinleitungen in Werra und Weser gesammelt. Eine Presseartikel dazu finden Sie hier

Unterschriftensammelaktion am 24.09.2010. Innerhalb von zwei Stunden sammelte Ute Koczy mit Mitgliedern der grünen Anrainer-Ortsverbänden rund 200 Unterschriften. Weitere Infos finden Sie hier

Unterschriftensammelaktion in der Mindener Innenstadt (24.09.2010). Ute Koczy ruft mit grünen Ortsverbänden zu einer Unterschriftenaktion für Einwendungen gegen die Kalilauge in der Weser auf. Die Unterschriften werden bis zum 6. Oktober 2010 im Rahmen des Planfeststellungsverfahrens über den Landesumweltminister Johannes Remmel der zuständigen Bezirksregierung in Kassel weitergegeben. Mehr dazu finden Sie in einer Pressemitteilung hier

Ortstermin Schiffmühle Minden (10.9.2010). Alle grünen Anrainer-Ortsverbände des Kreises Minden-Lübbecke trafen sich mit dem umweltpolitischen Sprecher der Grünen im Landtag NRW, Hans-Christian Markert zu einem Ortstermin an der Weser. Gemeinsam wurde die Mindener Erklärung formuliert. Mehr dazu finden Sie in einem Presseartikel hier.

Im Juni 2009 traf sich Ute Koczy als NRW-Vertreterin mit den anderen grünen Abgeordneten aus Hessen, Thüringen und Niedersachsen in Witzenhausen. In der zweiten Witzenhäuser Erklärung fordern die Abgeordneten einen unverzüglichen Werra-Weser-Gipfel der Umweltausschüsse der Landtage der fünf betroffenen Länder. Mehr dazu finden Sie in einem Presseartikel hier.

 

Zusätzliche Information

Mit freundlicher Genehmigung von Klaus Becker.

Mindener Erklärung

Die Witzenhäuser Erklärung

Weseranrainerkonferenz 1
Infostand1 Salzeinleitungen Minden