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Der Begnadigung der beiden Homosexuellen war ein Besuch des UN-Generalsekretärs Ban Ki Moon vorausgegangen, der sich beim malawischen Präsidenten für die Freilassung der beiden Männer eingesetzt hatte. Wie der Presse zu entnehmen war, äußerte sich Bunguwa Mutharika im Anschluss an Ban Ki Moons Besuch allerdings negativ über Homosexualität.
Es zeigt sich, dass die internationale Aufmerksamkeit und der Verweis auf die Menschenrechte helfen können, die Rechte von Homosexuellen zu wahren. Allerdings ist der Weg bis einer Beendigung der Diskriminierung noch weit. Denn die Kampagnen und der Hass gegen Homosexuelle werden auch durch fundamentalistische christliche Kreise aus dem Ausland gefördert. In vielen der afrikanischen Staaten bedeutet die Gesetzeslage Gefahr für Leib und Leben. Der Kampf gegen Menschenrechtsverletzungen von Lesben und Schwulen muss jedoch öffentlich geführt werden. Nur so kann ein Umdenken in den Gesellschaften erreicht werden. Doch dabei dürfen die Männer und Frauen, die sich zu ihrer sexuellen Orientierung bekennen, nicht allein gelassen werden.