

Grüne Entwicklungspolitik hat das Ziel die wirtschaftliche, soziale und politische Situation der Bevölkerung in den Entwicklungsländern zu verbessern, und zwar so, dass die Menschen ihre Grundbedürfnisse befriedigen können. Nachhaltigkeit ist dabei das Gebot - die sozialen und ökologischen Entwicklungsgrundlagen zukünftiger Generationen dürfen dabei nicht unterminiert werden. Das alte Credo, dass Entwicklung vorgeht und dann der Umweltschutz kommt, war schon immer ein Trugschluß und entpuppt sich angesichts des Klimawandels als schwerwiegender Fehler. Umwelt- und Ressourcenschutz sind stattdessen wichtige Wegbereiter für eine nachhaltige Entwicklung.
Entwicklungspolitik ist nicht nur die Verteilung von finanziellen Ressourcen. Eine nachhaltige Entwicklung ist nur möglich, wenn Demokratie und die Wahrung elementarer Menschenrechte Hand in Hand gehen. Um die Entwicklungsziele zu erreichen bedarf es neben der Förderung von Good Governance in den Entwicklungsländern aber auch einer globalen Strukturpolitik, die den Entwicklungsländern die Chancen einräumen sich zu entwickeln. Dazu gehört ein fairer Welthandel, Zugang zu technischen Innovationen und Know-how, ein globales Klimaabkommen, und die nachhaltige Nutzung der natürlichen Rohstoffe in den Entwicklungsländern.