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Entwicklungspolitik

Grüne Entwicklungspolitik hat das Ziel die wirtschaftliche, soziale und politische Situation der Bevölkerung in den Entwicklungsländern zu verbessern, und zwar so, dass die Menschen ihre Grundbedürfnisse befriedigen können. Nachhaltigkeit ist dabei das Gebot - die sozialen und ökologischen Entwicklungsgrundlagen zukünftiger Generationen dürfen dabei nicht unterminiert werden. Das alte Credo, dass Entwicklung vorgeht und dann der Umweltschutz kommt, war schon immer ein Trugschluß und entpuppt sich angesichts des Klimawandels als schwerwiegender Fehler. Umwelt- und Ressourcenschutz sind stattdessen wichtige Wegbereiter für eine nachhaltige Entwicklung.

Entwicklungspolitik ist nicht nur die Verteilung von finanziellen Ressourcen. Eine nachhaltige Entwicklung ist nur möglich, wenn Demokratie und die Wahrung elementarer Menschenrechte Hand in Hand gehen. Um die Entwicklungsziele zu erreichen bedarf es neben der Förderung von Good Governance in den Entwicklungsländern aber auch einer globalen Strukturpolitik, die den Entwicklungsländern die Chancen einräumen sich zu entwickeln. Dazu gehört ein fairer Welthandel, Zugang zu technischen Innovationen und Know-how, ein globales Klimaabkommen, und die nachhaltige Nutzung der natürlichen Rohstoffe in den Entwicklungsländern.

16. August 2010

Tansania: Bevölkerung hat Anrecht auf Information und Aufklärung über Uranabbau

Drei Themen standen im Mittelpunkt der Berichterstatterreise: Die Folgen des geplanten Uranabbaus, der Förderung von Gold und die geplante Fernstraße durch den Serengeti Nationalpark. Unterstützt durch ortsansässige Organisationen (FEMAPO/CESOPE) sammelten sie wichtige Informationen. mehr

5. Juli 2010

Niebel und sein Männerministerium - Kämpfe an der falschen Front

Nach einem Jahr schwarz-gelber Entwicklungspolitik ist klar, dass Minister Niebel im wichtigsten Kampf, dem um mehr Geld, erst gar nicht erst angetreten ist. Statt sich stark zu machen für das deutsche 0,7-%-Versprechen für Entwicklung, diffamierte er dieses Ziel lediglich als „sportlich“.mehr

Veranstaltung

2. Juli 2010

Klimawandel und Migration

In der Heinrich-Böll-Stiftung Berlin wurde diskutiert: "Wie viel Erwärmung verträgt unser Asylrecht?". Denn weit davon entfernt, nur ein Umwelt- oder Energiethema zu sein, ist der Klimawandel bereits die unsichtbare Hand hinter Flucht und Migration geworden. Was können Deutschland und die EU tun? mehr

5. Mai 2010

BMZ sagt Grünen zu: Alle Jugendlichen im Weltwärts-Programm können dieses Jahr ausreisen

Gudrun Kopp (FDP), Parl. Staatssekretärin in BMZ, sagte dies heute im Ausschuss zu. In den letzten Wochen war bei den Entsendeorganisationen des Freiwilligendienstes große Unsicherheit entstanden, wie viele Freiwillige sie aufgrund der kurzfristigen Kürzungen im Programm 2010 entsenden können.mehr

10. März 2010

Keine Entwicklungsgelder für Atomkraft

Frankreichs Präsident Sarkozy findet, es sei ein "Skandal", dass die Weltbank oder die Osteuropabank keine internationalen Mittel für die Finanzierung ziviler Nuklearprogramme bereitstellen. Doch genau das werden wir Grünen versuchen zu verhindern.mehr

24. Februar 2010

Antrag: Haiti entschulden und langfristig beim Wiederaufbau unterstützen

Das Erdbeben in Haiti hat das Land schwer getroffen. Drei Millionen Menschen sind akut hilfsbedürftig, die Infrastruktur ist zerstört. In unserem Antrag fordern wir von der Bundesregierung eine verbindliche Zusage für die deutsche Beteiligung am Wiederaufbau, sowie eine komplette Entschuldung Haitis.mehr

 

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