Gerechte Rohstoffökonomien
Eine kongolesische Untersuchungskommission bestätigt, dass die Verträge im Bergbausektor ungerecht und fragwürdig sind. 23 sollen annulliert und 38 neu verhandelt werden. Jetzt besteht die Chance, die Vertragsbedingungen zu verbessern und dem Konflikt im Kongo endlich den Boden zu entziehen.mehr
Neben Südafrika ist die DR Kongo das potenziell reichste Land Afrikas. Gleichzeitig ist das Land eines der zehn ärmsten der Welt. Jahrzehntelange Ausbeutung, Misswirtschaft und Bürgerkrieg haben tiefe Wunden hinterlassen.mehr
Die G8-Staaten sind aufgefordert, die Bedingungen der Förderung, des Verkaufs und der Verteilung der Gewinne aus dem Rohstoffgeschäft zu klären, damit nicht nur starke Unternehmen und kleine Eliten von ihm profitieren.mehr
Einnahmen aus der Förderung von Rohstoffen werden häufig veruntreut und missbraucht, um die persönliche Macht zu festigen. Das muss sich ändern, damit endlich die Menschen aus rohstoffreichen Ländern an der wirtschaftlichen Entwicklung teilhaben können.mehr
Die Tschad-Kamerun-Pipeline ist weit davon entfernt, die Lebenssituation von armen Menschen in diesen Ländern zum Positiven zu verändern. Vor allem im Tschad nutzt die Regierung unter dem autokratischen Präsidenten Deby die Gelder zum Waffenkauf und Machterhalt.mehr
Leonardo DiCaprio hat verstanden: Der Handel mit Diamanten aus afrikanischen Konfliktgebieten finanziert schreckliche Konflikte. Jetzt muss die Weltgemeinschaft verstehen, dass es höchste Zeit ist auch den Handel mit anderen Konfliktrohstoffen zu stoppen.mehr
Die doppelte G8-und EU-Präsidentschaft sind gute Gelegenheiten für Deutschland, konkrete Maßnahmen voranzubringen, damit die Entwicklungsländer tatsächlich von ihrem Rohstoffreichtum profitieren können. Wir fordern die Bundesregierung auf, z.B. Transparenzinitiativen verbindlicher zu gestalten und auch von Banken und anderen Finanzinstitutionen stärkere Verantwortlichkeit im Rohstoffsektor zu verlangen.mehr